Tiere Essen

Das Handelsblatt hat kürzlich eine interessante Zusammenfassung des Buches “Tiere Essen” von Jonathan Safran Foer veröffentlicht.

Auch wenn das Lesen des Artikels sicherlich keinen Spass macht, ist es sehr lohnenswert. Es schildert sehr anschaulich, wie Tiere in Zuchtberieben der Massentierhaltung behandelt werden und verdeutlicht damit -abgesehen vom Leid der Tiere- das Problempotential, das mit dem Konsum des Fleisches  verbunden ist. Ich musste beim Lesen sofort an einen Videobeitrag denken, in dem ein amerkinaischer Artzt trocken sinngemäß bemerkt: “Schon wegen des hohen Gehalts an Angst- und Stressbotenstoffen im Fleisch derart gequälter Tiere würde ich es nicht essen”.

Wenn man sich dann noch vor Augen führt, wie hoch der Keimgehalt in Fleichprodukten und die damit verbundene Menge an Leichengift (Fleisch muss oft “reifen”, damit es zart wird –  dieser Reifungsprozess ähnelt der Verwesung, bei der die Verhärtung der  Muskeln nach dem Tod des Tieres (auch bekannst als Leichenstarre) durch Zersetzung des Muskelgewebens aufgehoben wird.) dann sollte einem der Appetit auf Fleisch aus Massentierhaltung gründlich vergehen. Bei Rindfleisch dauert diese “Reifung” gern 3 Wochen, bewor das Fleisch ausgeleifert wird – fragen Sie mal Ihren Metzger.

Leider sind das noch nicht alle unappetitlichen Praktiken: Die Tiere werden mit Wachstumshormonen und Medikamenten behandelt, die über das Fleisch in den menschlichen Körper aufgenommen werden und neue Studien legen nahe, dass selbst die genmanipulationen der Futterpflanzen sich über den Konsum von Milch und Fleisch der Tiere auf den menschlichen Körper auswirken. Es ist in Europa legal und nach dem Verbot der Verfütterung von Tiermehl gängige Praxis, dass Masttiere mit “Kraftfutter” aus genverändertem Soja und Mais gefüttert werden. Dieses Kraftfutter stammt zumeist aus Lateinamerika und den USA. Falls Sie das überaschen sollte, suchen Sie mal nach Büchertiteln mit “milk” und  “poison”

hier ein Beispiel:

Zusammengefasst liegt der Schluss nahe, dass es sich bei Produkten aus der Massentierhaltung eher um “Genussmittel” mit gefährlichen Auswirkungen auf unseren Körper handelt als um wirklich nahrhafte Lebensmittel.

Leider habe ich die Links zu den entsprechenden Reportagen und Studien nicht mehr zur Hand, versuche sie aber nachzureichen. Ohnehin sollten Sie die Gedanken nicht “für bare Münze nehmen ” sondern wie bei allen anderen Artikeln auch eine eigene Gegenrecherche bemühen.

Ich werde versuchen, die Links nachzuliefern und hier zu posten, hier zunächst der Artikel im Handelsblatt.

Stefan Kutter

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