Hohes Suchtpotential von “Junk Food” erwiesen?

Unter dem  Titel “Junk Food macht genauso süchtig wie Heroin” berichtet F. William Engdahl auf http://info.kopp-verlag.de über neue Erkenntnisse zu den Wirkungen von sogenannten Lebensmitteln mit hohem Fett-, Fruktose-, und Salzgehalt sowie Inhaltstoffen wie Asphartam und Mononatriumglutamat (MSG).

In gewohnt provozierender Formulierung heißt es in der Einleitung:

“Bevor Sie das nächste Mal der Quengelei ihrer Kinder nachgeben, zu MacDonalds, KFC oder einem der zahllosen anderen »Junk-Food«-Restaurants zu fahren, um dort den Lieblings-Cheeseburger mit Pommes zu verdrücken und das Ganze mit einer Diät-Cola herunterzuspülen, sollten Sie lieber erst diesen Artikel lesen. Neue Studien aus Amerika, dem Kernland des Junk Food, belegen nämlich, dass Inhaltsstoffe, die den meisten Fast Foods zugesetzt werden, um sie »lecker« zu machen, genauso süchtig machen wie Heroin oder Kokain.”

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/f-william-engdahl/junk-food-macht-genauso-suechtig-wie-heroin.html

…wenn es zuträfe, dass wir von Brot, Käse, Limos & Co genauso abhängig werden wie von harten Drogen, könnte es dann auch sein, dass das wohlige Gefühl nach dem Verzehr und der “Hunger” darauf gar kein Zeichen für einen hohen Nährwert sind, sondern nur schnöde Entzugsminderung und Verlangen auf den nächten Junk wie bei Zigaretten und Alkohol?

Und wenn einige Alkohliker Jahrzehntelang von kaum etwas anderem zu leben scheinen als Bier und Schnaps und die Lunge von Rauchern erst richtig anfängt zu pfeifen, wenn Sie keinen giftigen Rauch bekommt …dann wäre es doch auch leicht denkbar, dass wir mit dem ganzen Raffinierten, Gemolkenen, Gebackenen und Geschlachteten gar nicht unseren Körper, sondern nur unsere Sucht nähren – gerade so wie Alkoholiker oder Heroinsüchtige.

…und der Körper es in vielen Fällen über lange Zeiträume schafft, diese Junk-Belastung zu entsorgen, bis die Gesundheit zusammenbricht.

Es gibt jedenfalls viele Hinweise auf Suchtwirkungen von sog. Lebensmitteln, die nicht mit dem Nährwert und dem natürlichen Verlangen des Körpers zur Nahrungsaufnahme erklärt werden können, wie bspw. dieser Artikel “Getreide ist Opium fürs Volk” aus der Rohkostszene nahelegt.

Sicherlich kein Grund zum Verdammen von Traditionsreichem, schließlich macht bekanntlich die Dosis das Gift,  aber wie heißt es so schön: “du bist, was du isst” und öfter mal etwas Sonnenverwöhntes direkt von der Plfanze zu essen kann sicher nicht schaden – wenn nicht aus dem eigenen Garten, dann zumindest aus dem Growtainer:)

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